Antrag zur Alternativfinanzierung "Skatepark Kielsgraben"
Quelle: monheim.de
Visualisierung: Planungsbüro LNDSKT
Nach der Entscheidung gegen die Region Rhein-Ruhr als Austragungsort der Olympischen Spiele steht der geplante Skatepark am Kielsgraben zur Debatte. Aus haushaltspolitischer Sicht wäre ein isolierter Abbruch des Projekts jedoch äußerst kritisch. Ein Projektstopp würde bedeuten, dass schätzungsweise 1,51 Millionen Euro an bereits verausgabten Planungskosten nutzlos abgeschrieben werden müssten. Dem stünde kein gesellschaftlicher Gegenwert für die Monheimerinnen und Monheimer gegenüber.
Innerhalb der FDP sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass sich der Rat der Stadt nicht einfach nur zwischen zwei extremen Wegen entscheiden darf: Einem millionenschweren Abbruch auf der einen und einer teuren Kreditfinanzierung für den Weiterbau auf der anderen Seite.
Die Anlage ist als deutschlandweit erste „Olympic-Size-Anlage“ konzipiert und durchgehend inklusiv für Rollstuhl-Skaten (WCMX) ausgelegt. Diese Alleinstellungsmerkmale machen das Projekt überaus attraktiv für externe Geldgeber. Mit unserem aktuellen Antrag haben wir die Verwaltung daher beauftragt, in konkrete Verhandlungen zur Akquise von Drittmitteln einzutreten. Wir fordern die verbindliche Prüfung von öffentlichen Fördergeldern durch Bund und Land sowie die gezielte Einwerbung privatwirtschaftlicher Sponsorengelder.
Unser Ziel ist klar: Bevor endgültige Entscheidungen über Millionenbeträge getroffen werden, müssen dem Rat alle wirtschaftlichen Handlungsoptionen vorliegen. Wir wollen den städtischen Haushalt kurz- und langfristig entlasten, ohne das große soziokulturelle Potenzial der Anlage leichtfertig aufzugeben.
Den vollständigen Wortlaut und unsere ausführliche Begründung können Sie in unserem eingereichten Dokument nachlesen: