Stadtverband bewertet neue Campus-Pläne als konstruktiven Schritt
Der Stadtverband der Freien Demokraten Monheim am Rhein hat sich in seiner jüngsten Vorstandssitzung intensiv mit den am 12. November von Bayer 04 vorgelegten, überarbeiteten Planungen für den Trainingscampus befasst. Die Liberalen bewerten die vorgenommenen Anpassungen als deutliches Entgegenkommen. Die neuen Entwürfe stellen aus Sicht der Partei eine verbesserte Gesprächsgrundlage dar, die eine lösungsorientierte Fortsetzung des Verfahrens ermöglicht.
Die FDP hatte im Vorfeld eine klare Haltung eingenommen: Die ursprüngliche Planung von 22 Hektar an der Ida-Sieckmann-Straße war unter den damaligen Rahmenbedingungen als nicht zustimmungsfähig bewertet worden. Dennoch haben die Freien Demokraten den Dialog nie verweigert. FDP-Stadtverbandsvorsitzender Eduard Mayer stellt hierzu klar: „Wir haben unsere Bedenken vom ersten Moment an klar geäußert und gleichzeitig unsere Gesprächsbereitschaft signalisiert.“
Die mittlerweile öffentlich einsehbare Planung greift zentrale Kritikpunkte auf: Die Reduktion der beanspruchten Fläche sowie unter anderem die Erhöhung des Abstands zur Wohnbebauung zeigen, dass die Einwände Wirkung gezeigt haben. Die FDP berücksichtigt auch die Bedenken von Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen, deren Engagement einen wichtigen Beitrag zur Debatte leistet. Politische Verantwortung bedeutet jedoch, diese legitimen Interessen am Ende gegeneinander abzuwägen. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass auf der jetzigen Basis ein Ausgleich der Interessen in greifbare Nähe rückt.
Martin Brand, Generalsekretär und Ratsmitglied der FDP Monheim am Rhein, fasst die Position der Liberalen zusammen: „Die vorliegenden Änderungen belegen, dass sich eine sachliche Auseinandersetzung lohnt. Wir sehen in den neuen Plänen ein ernsthaftes Angebot von Bayer 04, das die Chance bietet, im weiteren Verfahren zu einer für Monheim am Rhein tragfähigen Lösung zu kommen.“